Aufgrund der Landessverordnung SH vom 08.03.2021 ist für den Sport nachfolgende Regelung getroffen worden.

Die Sportausübung ist nur wie folgt zulässig:

  1. allein oder gemeinsam mit im selben Haushalt lebenden Personen oder einer anderen Person,
  2. außerhalb geschlossener Räume ohne Körperkontakt in Gruppen von bis zu zehn Personen,
  3. außerhalb geschlossener Räume ohne Körperkontakt in festen Gruppen von bis zu 20 Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres unter Anleitung einer Übungsleiterin oder eines Übungsleiters.

Die Kontaktbeschränkungen aus § 2 Absatz 4 Satz 1 finden keine Anwendung. § 2 Absatz 4 Satz 2 bis 4 gelten entsprechend. Soweit der Sport in geschlossenen Räumen ausgeübt wird, gilt die Beschränkung aus Satz 1 Nummer 1 für jeden Raum oder innerhalb großer Räume für mindestens 80 Quadratmeter pro sporttreibender Person, sofern die Sporttreibenden grundsätzlich gleichmäßig verteilt sind.

Der Handballverband hat beschlossen, dass der Spielbetrieb ab dem 31.10.2020 bis auf unbestimmte Zeit 2021 ausgesetzt wird.

Im Vorstand haben wir am 09.03.2021 folgendes besprochen/entschieden.

Training in der Halle

Wir werden zunächst bis Ostern nicht in der Halle trainieren. Hintergrund sind die strengen Hygiene- und Abstandsregelungen. So darf sich pro 80m2 max. eine Einzelperson aufhalten, also in der Heidesandhalle max. 10 Einzelpersonen, die sich jeweils in ihrem 80m2-Bereich aufhalten müssen. In den Rendsburger Hallen gelten andere Bestimmungen, pro Hallendrittel (bei runtergefahrenen Trennwänden) darf nur eine Person plus Trainer trainieren. Ein „Training“ ist so nicht möglich, daher verzichten wir auf die Halle. Die Umkleidekabinen und Duschen bleiben geschlossen/gesperrt.

Sportplätze

Diese stehen uns ab sofort sowohl in Westerrönfeld als auch in Schülp zur Verfügung. Wir werden die Plätze mit anderen Sparten teilen und bitten Euch da einfach um gegenseitige Rücksichtnahme.

In Westerrönfeld haben wir ja den Hartplatz. Die Rasenfläche kann genutzt werden, wenn da keine Fußballer sind.

In Schülp wird Hauke Koll in nächster Zeit wieder ein Handballfeld inkl. Toren kreiden. (Danke Hauke!) . Die Golfer trainieren da Di. und Do. von 17-21 Uhr.

Innerhalb unserer HSG richten wir uns beim Outdoor-Training an unseren eigenen Hallentrainingszeiten der Heidesandhalle. Wir haben Mannschaften, die in den Rendsburger Hallen trainieren. Auch die wollen/dürfen in Westerrönfeld oder Schülp trainieren. Bitte stimmt Euch ab, klärt das bilateral oder über die Whatsapp-Gruppen Jugendtrainer und Senioren.

Wir weisen nochmal ausdrücklich auf die Hygienekonzepte hin. Die wesentlichen Punkte sind (Achtung, das sind nur einige Punkte , das ist NICHT vollumfänglich):

  • Maximale Gruppengröße: Bis zu 14 Jahre alt maximal 20 Personen inkl. Trainer, wenn älter, dann max. 10 Personen inkl. Trainer
  • Kontaktfreiheit, Mindestabstand 1,5 m, Kein Abklatschen, Umarmen etc.
  • Kontaktlisten sind bei jedem Training zu führen. Muster ist hinterlegt, bitte ausdrucken. Kontaktlisten bleiben zunächst bei den Trainern.
  • Regelmäßige Desinfektion der Sportmittel (z.B. Handbälle)
  • Kohortengruppen bilden, also bitte nicht die Gruppen mischen.

Als Grundlage/Richtlinie verweisen wir auf das letztjährige DHB-Konzept Return to Play (siehe Download). Hier befinden wir uns aktuell in der Stufe 3.

Habt Geduld, nehmt Rücksicht aufeinander. Bindet bei den Minderjährigen bitte die Eltern mit ein. Wichtig ist, dass insbesondere die Kinder und Jugendlichen wieder ins doing kommen, sich bewegen und bock haben, wieder Handball zu spielen. Wir alle haben lange genug gewartet. Wir wünschen Euch viel Spaß.

Bei Fragen oder Problemen sprecht uns im Vorstand gerne an.

Spielbetrieb ausgesetzt



Spielbetrieb ausgesetzt

Handball-Oberliga der Männer: Philipp Petriesas wird neuer Trainer der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg

Philipp Petriesas
Philipp Petriesas

Joachim Hobke
Westerrönfeld Die Corona-Krise hat zwar die Saison in der Handball-Oberliga der Männer seit Mitte März vollständig zum Erliegen gebracht, untätig ist man bei der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg seit dem aber nicht gewesen. Priorität genoss bei HSG-Leiter Marcus Krause vor allem die Suche nach einem neuen Coach für Tim Ullrich. Ullrich war Anfang März freiwillig zurückgetreten, nachdem ihm die Mannschaft signalisiert hatte, zur kommenden Saison nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten zu wollen (die LZ berichtete) . Am Mittwoch konnte Krause nun Vollzug melden. Der Neue auf der Kommandobrücke der HSG ist ein alter Bekannter: Philipp Petriesas kehrt zu seinem „Herzensverein“ zurück und übernimmt zur kommenden Saison den Oberligisten. „Wir freuen uns, dass wir Philipp für diese Aufgabe gewinnen konnten“, sagt Krause. Co-Trainer wird mit Arne Backhaus ebenfalls „ein Kind des Vereins“, wie es Krause formuliert. Backhaus hatte jahrelang die Zweite der HSG in der Landesliga trainiert. „Wir hatten im Vorstand Überlegungen angestellt, die Trainerposition mal intern zu besetzen, nachdem es in den vergangenen Jahren doch eine große Fluktuation gab. Ich denke, wir haben mit Philipp und Arne eine sehr gute Wahl getroffen. Beide tragen die Westerrönfelder DNA in sich.“

Arne Backhaus
Arne Backhaus

Vor acht Jahren hatte es Petriesas aus privaten und beruflichen Gründen nach Hessen verschlagen. Nun zieht es den mittlerweile 38-Jährigen wieder in den Norden, für Mitte Mai ist der Umzug geplant. „Es stand schon länger im Raum, dass ich zurückkehre. Jetzt hat es endlich klappt. Und die Verbindung zur HSG ist nie wirklich abgerissen. Immer, wenn ich auf Heimatbesuch war, habe ich mir Spiele angeschaut, hatte auch durch meinen jüngeren Bruder Patrick den Kontakt zur Mannschaft. Ich freue mich, dass ich meinem alten Verein jetzt helfen kann.“ Bis 2012 trug Petriesas das Trikot der HSG Schülp/Westerrönfeld. Nach seinem Weggang spielte er zunächst drei Jahre für den TSV Florstadt, anschließend noch eine Saison für die HSG Mörlen und übernahm ab 2016 das Traineramt beim Bezirksoberligisten. „Vom Niveau her ist das vielleicht mit der SH-Liga vergleichbar.“

Mit „großem Respekt“ geht Petriesas an die neue Aufgabe heran. „Der Trainerjob in Westerrönfeld war zuletzt ja nicht der einfachste. Da waren schon einige namhafte Trainer dabei, die vorzeitig gehen mussten. Aber Angst zu Scheitern habe ich nicht. Schwierige Aufgaben sind dazu da, bewältigt zu werden.“ Petriesas bevorzugt eine flache Hierarchie und eine offene Kommunikation. Autoritätsprobleme befürchtet er nicht. „Im Training und im Spiel bin ich Trainer, danach Freund, Kumpel und Bruder. Und wenn einem etwas nicht passt, soll er es sofort sagen, anstatt es lange mit sich herum zu tragen.“

Der neue Coach möchte „attraktiven Tempohandball“ spielen lassen, legt deshalb großen Wert auf Fitness. „Die Jungs haben jetzt ja Zeit, um sich in Form zu bringen. Dann müssen sie es später nicht.“ Derzeit absolvieren die Spieler noch in individuelles Training nach Vorgabe von Interimscoach Torge Haß. „Das ist aber nichts Spektakuläres“, sagt Haß. „Die Jungs sollen nur ein bisschen in Bewegung bleiben. Denn, wann wir wieder in die Halle dürfen, steht ja noch in den Sternen.“ Deshalb wurde die Saison am Mittwoch auch vorzeitig für beendet erklärt (siehe Info-Kasten). „Macht ja auch Sinn“, sagt Krause. „Wir können jetzt unseren Fokus auf die nächste Saison richten.“ In der nicht nur der Trainer neu ist. Auch im Kader gibt es Veränderungen. Rückraum-Shooter Tim Dau (HG OKT), Kreisläufer Dany Jüschke (Karriereende) und Torhüter David Meurer (Ziel unbekannt) verlassen den Verein. Die entstandenen Lücken sollen durch Philipp Stiller (Rückraum), Leon Kirschner (Tor/beide THW Kiel II) sowie Philipp Scharff (Rückraum/HSG Mönkeberg/Schönkirchen) geschlossen werden. Petriesas: „Ich denke, wir sind damit gut aufgestellt. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen.“ Doch wie seine Spieler muss sich der neue Coach erst noch gedulden. Wegen der Corona-Krise.

Quelle: sh:z ePaper

   

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