Die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg wehrte sich nach Kräften, doch am Ende reichte es nicht. Im Duell der Aufsteiger musste sich der letztjährige Vizemeister der Handball-SH-Liga der Männer dem Meister HSG Ostsee N/G mit 24:29 (12:12) geschlagen geben und bleibt mit nunmehr 8:8 Punkten Tabellensiebter in der Oberliga. „Die HSG Ostsee N/G war das bisher stärkste Team, das sich bei uns in Westerrönfeld vorgestellt hat“, sagte Westerrönfelds Co-Trainer Reiner Pohl-Thur. „Wir haben alles gegeben. Leider hat es nicht ganz gereicht.“

Von Beginn an entwickelte sich eine überaus kampfbetonte Partie. Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg erwischte zwar den besseren Start (2:0, 3.), musste aber nach dem 2:3 (6.) erst einmal einer Führung der Gäste hinterherlaufen. Pohl-Thur: „Wir haben aber die HSG Ostsee nicht wegziehen lassen, sondern immer den Anschluss gehalten.“ In der 21. Minute glich Malte Pieper per Siebenmeter zum 9:9 aus, und erneut Pieper brachte die Hausherren in der 29. Minute erstmals wieder in Führung (12:11). Doch postwendend egalisierte die HSG Ostsee durch Lars Marvin Köster. Mit einem 12:12 ging es in die Kabinen. Nach dem Wiederanpfiff konnten die Gastgeber dank eines treffsicheren Niklas Ranft (neun Tore) die Partie bis zum 17:17 (41.) noch ausgeglichen gestalten, doch danach setzten sich die Gäste, angetrieben vom überragenden Tjark Müller, Stück für Stück ab. „Am Ende war bei uns die Luft raus, auch weil sich Tim Dau Mitte der zweiten Halbzeit an der Hand verletzte und wir dadurch weniger Wechselmöglichkeiten im Rückraum hatten“, analysierte Pohl-Thur. Über 23:20 (48.) und 26:22 (53.) kam die HSG Ostsee N/G zu einem 29:24-Erfolg. Trotz der Niederlage gab es auf Seiten des Gastgebers erfreuliche Leistungen zu registrieren. Neben Ranft unterstrich Malte Pieper (acht Tore) seine Torgefährlichkeit, Torwart Daniel Schäfer war der gewohnt starke Rückhalt der HSG.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Schäfer, Tietjens – Swaitzki, Pieper (8/3), Jüschke (2), Petrissas (1), Dau (2), Seeehase, Cardis (1), Ranft (9), Bünger, Kohnagel (1).

Aus der Redaktion der Landeszeitung vom 21.11.2016.

   
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