Strahlende Gesichter bei der weiblichen Jugend D&C

 

Die weibl. Jugend D&C der HSG S/W-RD möchte sich ganz herzlich bei der  Fa. Jörg Szenguleit GmbH aus Alt Duvenstedt  für die neuen Aufwärmshirts bedanken.

Die Shirts wurden durch Anke und Roseane Szenguleit überreicht.

Vielen Dank für die Unterstützung!

Nach 37:30-Erfolg übernimmt das Paul-Team die Tabellenführung.

Trickreich und siegreich: Westerrönfelds Malte Pieper überwindet Marnes Torhüter Mathias Vieth mit einem Dreher.

Trickreich und siegreich: Westerrönfelds Malte Pieper überwindet Marnes Torhüter Mathias Vieth mit einem Dreher.

 

Der Höhenflug der HSG Marne/Brunsbüttel in der Handball-Schleswig-Holstein-Liga der Männer ist beendet. Mit 37:30 (16:15) brachte die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg dem bis dahin ungeschlagenen Aufsteiger die erste Niederlage bei und verdrängte Marne/Brunsbüttel überdies von der Tabellenspitze. Dort steht Schülp/Westerrönfeld/RD, punktgleich mit dem TuS Lübeck.

Volker Pauls Vorahnungen wurden bestätigt. „Ich denke, dass wir durch unseren größeren Kader mehr Möglichkeiten als Marne haben, hinten heraus den Druck erhöhen zu können“, sagte der Westerrönfelder Trainer vor der Begegnung und orakelte damit ziemlich genau den Spielverlauf. Die von der Westküste angereisten Gäste hielten lange Zeit mit, forderten die Westerrönfelder vor allem durch ihre individuelle Klasse, mussten aber ab der 45. Minute konditionell nachgeben. Pauls Team nutzte das, um sich von 23:22 auf 37:30 abzusetzen und dem Sieg des Oberligaabsteigers gegen den Landesligaaufsteiger das Prädikat „standesgemäß“ hinzuzufügen. Dazu war aber einiges an Kampf und Geduld vonnöten, denn Marne machte es, unterstützt von den mitgereisten Fans, Westerrönfeld zunächst sehr schwer. Lediglich beim 13:10 konnten sich die Gastgeber in der ersten Halbzeit etwas weiter absetzen, meistens jedoch lag der Vorsprung bei einem oder zwei Toren. „Wir hatten vor allem gegen deren Mittelmann und Halblinken Probleme. Da fehlte in Eins-gegen-eins-Situationen häufig die Seitensicherung“, analysierte Paul, der sich jedoch erneut auf seinen schlagkräftigen Angriff verlassen konnte.

Der Offensive war es geschuldet, dass Marne ständig einem knappen Rückstand hinterherlief. Auf Halblinks teilten sich Janek Fisch und Jens-Christian Woldt die Einsatzzeit und machten die „Königsposition“ damit weniger ausrechenbar. Das galt zudem für das gesamte Westerrönfelder Spiel, denn von allen Positionen sorgten Pauls Leute für Gefahr. „Dazu kam eine super Leistung von Nils Martensen im Tor, der vor allem in der Schlussphase sehr gut gehalten hat“, lobte der Trainer. Aufgrund des Ausfalls des zweiten Keepers Andreas Tietjens war Martensen der erste Mann im Kasten und gab keinen Anlass dazu, den neben der Bank wartenden Keeper der „Zweiten“, Lennart Buhmann, in den Spielbericht eintragen zu müssen, sodass er noch für seine Mannschaft auflaufen konnte.

„Ich freue mich sehr über den Sieg, wobei ich lieber nur 25 Gegentore kassiert hätte“, gab Paul zu und spielte damit auf die unterschiedlich erfolgreichen Mannschaftsteile an. Ligaweit hat die HSG den besten Angriff, jedoch die drittschlechteste Deckung. „Das kann dann problematisch werden, wenn es vorne mal nicht klappt. Deshalb ist das etwas, woran wir arbeiten müssen“, sagte Paul.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Martensen – Hartwig (1), Pieper (8/2), Jüschke (4), Fisch (4), Petriesas (9/4), Seehase, Cardis, Ranft (6), Sievers, Reick (1), Woldt (4).

Aus der Redaktion der Landeszeitung vom 10.11.2014

Der Mann der letzten Minuten: Mit drei Toren in der Schlussphase hatte Janek Fisch (rotes Trikot) entscheidenden Anteil am 36:33-Erfolg der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg.

Der Mann der letzten Minuten: Mit drei Toren in der Schlussphase hatte Janek Fisch (rotes Trikot) entscheidenden Anteil am 36:33-Erfolg der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg.

 

Es ist selten, dass beide Mannschaften nach einem Handballspiel einen Grund zum Feiern haben, ohne dass die Partie unentschieden ausgegangen ist. Und doch war es so am Freitagabend nach dem Handball-Derby zwischen dem TSV Alt Duvenstedt und der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg.

Den sportlichen Grund für gute Laune hatten dabei die Gäste aus Westerrönfeld. Nach engem Spielverlauf und einem Rückstand in den Schlussminuten gewannen sie dank einer kurzen und für Alt Duvenstedt schmerzvollen Aufholjagd mit 36:33 (16:15). Nur die Tatsache, dass Christian Eichstädt im Anschluss seinen 35. Geburtstag nachfeierte, sorgte dann auch bei den Gastgebern für gehobene Stimmung. Sicher aber hätte der Alt Duvenstedter Mittelmann lieber nach einem Derbysieg gefeiert. Diesen hatte er kurz zuvor gemeinsam mit seinen Teamkollegen in sechs bitteren Minuten allerdings aus der Hand gegeben. Aus einem 31:29 wurde in kürzester Zeit das 31:31 und danach das 33:36. „Es wurden plötzlich Entscheidungen getroffen, die alle Vorarbeit zerstörten“, kritisierte TSV-Trainer Gunnar Kociok. Natürlich hatte Kociok davon geträumt, gegen seinen Ex-Club zu gewinnen und gleichzeitig der sportlichen Talfahrt der letzten Wochen ein Ende zu setzen. Und fast wäre es ja auch so weit gekommen, denn vor den unrühmlichen Schlussminuten hatte Alt Duvenstedt brauchbaren Handball gezeigt.

Weil aber auch die Gäste aus Westerrönfeld auf die Punkte brannten, sahen die 400 Zuschauer eine spannende Partie. Dabei gehörte die erste Halbzeit der HSG (16:15). Danach drehte Alt Duvenstedt auf. Tim Dau, Eichstädt und Co. schafften es, sich über 19:16 und 25:21 auf 31:29 abzusetzen. „Wir waren in der ersten Hälfte drückend überlegen und haben uns danach mit überhasteten Würfen selbst ein Bein gestellt. Ich wusste aber, dass wir hinten raus mehr Möglichkeiten haben, wenn wir nur dranbleiben“, verriet HSG-Trainer Volker Paul.

Und tatsächlich war es so, denn es folgte die glanzvolle Schlussphase der HSG. Vor allem Nils Martensen im Tor, der für den verletzten Torwart Andreas Tietjens in das Spiel kam, hatte mit guten Paraden einen großen Anteil daran. Im Angriff drehte neben Jens-Christian Woldt auch Janek Fisch auf und erzielte drei seiner Treffer in dieser wichtigen Phase. „Plötzlich geht er auch gegen die Hand, das hat er bei mir nie gemacht“, sagte Kociok anerkennend über seinen Ex-Spieler. „Wir haben uns in diesem Spiel selbst um den Lohn gebracht. Mir fehlte insgesamt der körperliche Einsatz meiner Mannschaft. Ich fordere von keinem unfaires Verhalten, aber wenn man seiner Form so wie wir hinterherhinkt, muss man bis in die Haarspitzen motiviert sein und körperlich voll dagegenhalten. Eine gewisse Härte braucht die Sportart, sonst gewinnt man keinen Blumentopf“, kritisierte Kociok. Paul freute sich natürlich in erster Linie über den Sieg. „Das war wichtig, damit wir weiter oben dabei sind“, sagte er.

Seine Mannschaft bleibt im Gegensatz zu Alt Duvenstedt weiter im Rennen um die Meisterschaft, obwohl der neue Maßstab nun HSG Marne/Brunsbüttel heißt. Der Aufsteiger aus Dithmarschen steht mit zwei Punkten Vorsprung dort, wo eigentlich beide Teams, Alt Duvenstedt und Schülp/Westerrönfeld, am Saisonende hinwollten. Ganz oben.

 

TSV Alt Duvenstedt: Klapdor, Koch – Koslowski (5), L. Kock (2), Schwarz (5), Eichstädt (9/3), Büchler, L. Sievers, N. Petersen, Dau (11), Höpfner, Küch, S. Petersen, Hagge (1).
HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Tietjens, Martensen – Pieper (3), Jüschke (6), Fisch (4), Petriesas (5/2), Woldt (6/1), Seehase, Cardis (5), Ranft (4), Sievers, Reick, Hannemann (3), Hartwig.

Pressemitteilung der Förde Sparkasse

Schülp, 17. Oktober 2014

Auf Grund des großen Erfolges im vergangenen Jahr führte die Förde Sparkasse auch 2014 wieder die Aktion Traumtrikot durch. Rund 110 Mannschaften folgten dem Aufruf im August und bewarben sich für einen von zwölf Trikotsätzen. Die Handballerinnen der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg hatten das Losglück auf ihrer Seite und erhielten von der Förde Sparkasse ihren ersehnten Trikotsatz.

Aus dem Mannschaftssport sind einheitliche Trikots nicht mehr wegzudenken. Die Einkleidung ganzer Mannschaften ist jedoch oft teuer und belastet die Vereins-kassen. Hier wollte die Förde Sparkasse helfen und verloste 12 komplette Trikotsätze. Die Resonanz war groß und rund 110 Mannschaften nahmen an der Aktion teil. Die Gewinner mussten per Losentscheid ermittelt werden.

Zu den Gewinnern zählen auch die Handballerinnen weibliche C-Jugend der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg, die nun ihre Wunschtrikots von der Förde Sparkasse überreicht bekamen. „Wir mussten schon immer jedes Jahr die abgenutzten Trikots nehmen. Dieses Jahr dürfen wir in der Schleswig-Holstein-Liga spielen und bräuchten dringend neue Outfits.“, erläuterte Jule Carstensen, Mannschaftsführerin, die Bewerbung ihrer Mannschaft.

„Beim Sport lernen die Jugendlichen, worauf es im Leben ankommt: Auf Leistungsbereitschaft, Teamgeist und Fairness. Diese Attribute treffen auch auf die Förde Sparkasse zu. Ich freue mich sehr, dass wir den Mannschaften mit dieser Aktion helfen konnten, die Jugendlichen neu einzukleiden.“, sagte Jörg Zimmermann, Regionaldirektor der Förde Sparkasse.

Ebenso gewonnen haben:      Eckernförder MTV (Fußball, B1-Junioren)
TSV Rastorfer Passau (Fußball)

JSG Selenter See (Fussball, F-Jugend)
Kieler Turnerbund Brunswik (Leichtathletik)
Plön bewegt- dein Sportverein e.V. (Klettern)
Preetzer TSV (Fußball)
Gettorfer TV (Handball, D2-Jugend)
HSG Schülp/ Westerrönfeld/ Rendsburg (Handball)
TSV Neuwittenbek Baltic Bruins (Floorball, U17)
HSG Eider Harde (Handball)
TuS HoltenauF-Jugend (Fußball)

Treffsicherster Spieler seiner Mannschaft war Patrick Petriesas (rechts), der hier gegen Timo Ott die passende Lücke sucht.

Treffsicherster Spieler seiner Mannschaft war Patrick Petriesas (rechts), der hier gegen Timo Ott die passende Lücke sucht.

 

Die Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg trennt sich im Topspiel vom TuS Lübeck mit 27:27.

Nach dem sechsten Spieltag der Schleswig-Holstein-Liga steht fest: Das Anwärterfeld um die Meisterschaft besteht aus mindestens sechs Mannschaften, die sich gegenseitig nichts schenken. Neben den Oberligaabsteigern Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg und Alt Duvenstedt kuscheln sich noch einige Teams mehr in der oberen Tabellenhälfte. Dazu gehört auch der TuS Lübeck 93, der Westerrönfeld am Sonnabend den dritten Punkte abluchste.

Vom neuen Spitzenreiter trennte sich die HSG mit 27:27 (12:13). „Angesichts der personellen Probleme und der Tatsache, dass wir in der zweiten Hälfte zwanzig Minuten zurückgelegen haben, ist das Ergebnis positiv zu bewerten“, fand Trainer Volker Paul. In der Woche musste er im Training auf Jens-Christian Woldt und Niklas Ranft verzichten, die beide krank beziehungsweise verletzt waren, und bangte sogar um deren Einsatz. Doch sie konnten, wenn auch mit Pausen, spielen. Es ging forsch los und Westerrönfeld führte mit 7:4. Vor allem Patrick Petriesas, der in dieser Partie eine große Sicherheit vom Siebenmeterstrich besaß, und Malte Pieper glänzten in der ersten Halbzeit, doch nachdem Paul seine angeschlagenen Spieler auswechselte, holte Lübeck auf und führte zur Pause sogar mit einem Tor. „Unnötige Würfe und Ballverluste haben den Gegner stark gemacht“, kritisierte Paul, der mit der Fehlerstatistik gar nicht zufrieden war. Insgesamt notierte er 22 Fehlversuche und 15 technische Fehler. „Die machten uns das Leben unnötig schwer. Das geforderte schnelle Umschalten von der Abwehr in den Angriff wurde auch nicht umgesetzt“, so Paul.

So kam es, dass die HSG es nicht mehr schaffte, auch nur ein einziges weiteres Mal in Führung zu gehen, aber sie verlor auch den Anschluss nicht. Erst in der Schlussphase gelangen dann die gewünschten Gegenstöße und Niklas Ranft drehte mit drei Toren in den letzten sechs Minuten auf. Dementsprechend motiviert probierte der Halbrechte dann, 15 Sekunden vor Schluss das Siegtor zu erzielen, doch sein Wurf wurde pariert. „Die Punkteteilung ist in Ordnung. Meine Mannschaft ist einhellig der Meinung, dass ein vergleichbares Spiel im vergangenen Jahr deutlich verloren worden wäre. Unser Kampfgeist stimmt also“, stellte Paul die positiven Seiten in den Vordergrund.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Martensen Tietjen – Jüschke (1), Reick, Seehase , Pieper (6), Hannemann, Cardis (1), Ranft (4), Sawitziki, Woldt (4), Fisch (3), Petriesas (9/6)

 

Aus der Redaktion der Landeszeitung vom 13.10.2014

   
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