Zwei Mädels unser HSG in der Landesauswahl Schleswig-Holstein

 

Lotta Heider (l.), Jahrgang 2002 spielt seit 4 Jahren Handball und kam 2013 von der SG Schülldorf Audorf zu uns.Obwohl sie noch in der D-Jugend spielen darf, bekam sie die Chance, sich im Stützpunkt zu beweisen.

Lisa Olf (r.), Jahrgang 2001 spielt seit ihrem vierten Lebensjahr Handball in unserer HSG. Als Urgestein :-) ist sie das Aushängeschild der weiblichen Jugendarbeit. Sie hilft stetig in den älteren Jahrgängen aus und hat sich die Nominierung redlich verdient.

Nach einem Jahr Stützpunkttraining und 2-maliger Verkleinerung des Stützpunktkaders nahmen Lotta und Lisa am Sichtungslehrgang vom 13. bis 14.12.2014 in Malente teil und wurden danach in die Landesauswahl berufen.

Unsere HSG ist stolz auf unsere Mädchen, gratulieren recht herzlich und wünschen viel Erfolg.

Ebenso aber auch einen herzlichen Glückwunsch an unsere Heimtrainer  Arno Kahl, Lars Kröncke,  Hermann Dybowski und Wolfgang Olf. Sie legten in der letzten Zeit den Grundstein mit ihrer Trainingsarbeit.

Patrick Petriesas erzielte gegen Tills Löwen neun Treffer.

Patrick Petriesas erzielte fünf Treffer.

Mit einem Unentschieden verabschiedeten sich die Handballer der HSG in die Winterpause.

Mit einem Unentschieden verabschiedeten sich die Handballer der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg in die Winterpause. Im Topspiel der SH-Liga beim Tabellendritten ATSV Stockelsdorf kam das Team von Trainer Volker Paul zu einem 26:26 (12:13) und bleibt ärgster Verfolger von Spitzenreiter TuS Lübeck.

Über die Schwere des Rückspiels war Pauls sich trotz des überzeugenden Neun-Tore-Sieges zum Saisonauftakt bewusst gewesen. Um Finn Schröder, den besten Stockelsdorfer Torschützen, in seinen Kreisen zu stören, ordnete Paul eine Manndeckung an, doch zunächst lief es nur für Stockelsdorf wirklich gut. „Unsere Stammkräfte hatten nicht ihren besten Tag erwischt, sodass ich nach zehn Minuten schon reagieren musste. Die Jugend musste dann den erfahrenen Spielern zeigen, wie es geht“, freute sich Paul danach darüber, dass sein Team den anfänglichen 5:9-Rückstand bis zur Pause (12:13) so gut wie aufgeholt hatte. Dabei lobte er besonders Marvin Sievers, der in Abwehr und Angriff eine gute Partie zeigte, und Niklaas Seehase, der für Malte Pieper auf Linksaußen spielte. Außerdem hatte Andreas Tietjens im Tor einen Klassetag erwischt. „Nach zwei Wochen hatten wir endlich mal wieder einen Torhüter“, sagte Paul.

Die zweite Hälfte verlief wie die erste. Nicht ein einziges Mal führte die HSG, ließ allerdings auch nie den Anschluss abreißen. In der Endphase der Partie fühlten sich die vorher gescholtenen Führungsspieler Jens-Christian Woldt und Malte Pieper bei der Ehre gepackt. Beide warfen alle ihre Tore in den letzten zehn Minuten und trugen entscheidend dazu bei, dass nach 23:22 und 26:25 doch noch ein Punkt aus Stockelsdorf mitgenommen werde konnte. „Jetzt haben wir vier Wochen Zeit, damit alle fit werden. Rechnerisch müssen wir in der Rückrunde nur jedes Spiel gewinnen, dann sind wir Meister“, scherzte Paul.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Tietjens, Buhmann, Martensen – Hartwig, Pieper (3), Jüschke, Petriesas (5), Woldt (6), Seehase (1), Hannemann (5), Ranft (3), Sievers (3), Reick. 

Aus der Redaktion der Landeszeitung vom 08.12.2014

 

Bittere Niederlage in Tarp: Westerrönfelds Trainer Volker Paul konnte nicht zufrieden sein.

Bittere Niederlage in Tarp: Westerrönfelds Trainer Volker Paul konnte nicht zufrieden sein.

Westerrönfelder verpassen mit Niederlage die Chance zur Tabellenführung.

Die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg hat die Vorlage nicht genutzt. Am Sonnabend hatte der TuS Lübeck 93 überraschend bei der HSG Marne/Brunsbüttel verloren. Schon mit einem Unentschieden einen Tag später bei der HSG Tarp-Wanderup wäre das Team von Trainer Volker Paul neuer Tabellenführer der Handball-SH-Liga der Männer gewesen – doch Schülp/Westerrönfeld verlor 37:39 (19:17) und liegt damit weiterhin auf Platz zwei hinter Lübeck.

War es die Angst vor der eigenen Courage oder waren es Nachlässigkeiten aufgrund der scheinbar sicheren 29:22-Führung in der 40. Minute waren, die dem PaulTeam noch den Sieg kosteten? Fakt ist, dass Tarp, wie im Vorfeld von Volker Paul befürchtet, eine der stärksten Mannschaften der Liga stellt. Dazu kommt die nach wie vor hohe Begeisterungsfähigkeit der Zuschauer, denn knapp 400 Menschen waren in die Treenehalle gekommen, um ihr Team siegen zu sehen. Danach sah es aber lange Zeit nicht aus. Zwar war Janek Fisch kurzfristig aufgrund einer Entzündung in der Hüftbeugemuskulatur ausgefallen, aber Jens-Christian Woldt spielte zunächst einen sehr guten Part. Paul: „Wir waren bis zur 45. Minute die dominierende Mannschaft.“ Verlief die erste Hälfte noch sehr ausgeglichen, so setzten sich die Gäste nach Wiederanpfiff auf 29:22 ab. Den anschließenden Leistungseinbruch seines Teams konnte Paul nicht nachvollziehen. Die Würfe fanden nicht mehr den Weg ins Tor, es häuften sich die individuellen Fehler. Dazu kam die massive Unterstützung der Heimfans, die jede erfolgreiche Aktion ihrer Mannschaft feierten. „Außerdem war die Abwehrleistung nicht akzeptabel“, kritisierte Paul, der zusehen musste, wie die sicher geglaubten Punkte doch noch entglitten. Nach und nach holte Tarp auf und erzielte mit dem 33:33 den vielumjubelten Ausgleich, der für Westerrönfeld wie der Genickbruch war, denn danach gelang Pauls Team keine eigene Führung mehr. „Ich bin zwar zufrieden, dass wir die Hinrunde nun mit fünf Minuspunkten als Zweiter abgeschlossen haben, aber drei wären schon besser gewesen. Jetzt wird es beim ATSV Stockelsdorf wieder richtig schwer, bevor dann die Pause kommt. Dafür müssen wir noch einmal alle Kräfte bündeln“, so der aufstiegsambitionierte Trainer.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Martensen, Tietjens – Reick, Sievers, Ranft (10), Cardis (3), Hannemann (1), Seehase, Woldt (8/1), Petriesas (1), Jüschke (2), Pieper (10/2).

Aus der Redaktion der Landeszeitung vom 02.12.2014

In der Handball-SH-Liga der Männer kam die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg zu einem ungefährdeten 38:32-Erfolg über den SV Henstedt-Ulzburg II. Dem Team von Trainer Volker Paul reichten dabei zehn starke Minuten.

Mit neun Toren war Janek Fisch bester Werfer der HSG.

Mit neun Toren war Janek Fisch bester Werfer der HSG.

Die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg bleibt in der Handball-SH-Liga in der Erfolgsspur. Gegen den Tabellenvorletzten SV Henstedt-Ulzburg kam das Team von Trainer Volker Paul lzu einem 38:32 (21:18)-Sieg und blieb dabei seiner Linie treu: Viele Tore vorne, viele Tore hinten. Regelmäßig dürfen gegen den Tabellenzweiten die Gegner mehr als 30 Tore werfen, Henstedt inklusive.

„Wir haben nur zehn Minuten gut gespielt“, analysierte Paul. Gemeint war die Phase zwischen der 38. und 48. Minute, in der die HSG die Weichen auf Sieg stellte und sich von 22:20 auf 34:22 absetzte. Ein danach durchaus möglicher Kantersieg hätte Paul zwar besser gefallen, doch letztlich waren die zwei Punkte das Ziel des Tages. Und die waren gar nicht so ungefährdet, wie man aufgrund des deutlichen Tabellenabstandes (Zweiter gegen Vorletzten) vermuten konnte. Nach einer frühen 5:3-Führung waren eine zu lasche Abwehr gepaart mit technischen Fehlern im Angriff der Grund dafür, dass Henstedt/Ulzburg plötzlich mit 15:10 führte. Jetzt musste der Kapitän an das Steuer und das Ruder herumreißen. Erst durch die Hereinnahme von Jens-Christian Woldt bekam das HSG-Spiel mehr Sicherheit, obwohl der am Knie angeschlagene Halblinke eigentlich geschont werden sollte. So führte der Favorit zum Pausentee, ohne sich aber auf mehr als drei Tore absetzen zu können.

Henstedt-Ulzburg war mit gerade einmal zehn Spielern angetreten, was neben einer deutlichen Steigerung der HSG ein Grund dafür war, dass sich die Gastgeber nach dem Wiederanpfiff deutlich absetzen konnten. Mit der beruhigenden Führung im Rücken begann Paul, die Spielzeiten zu verteilen, was die Fehleranzahl zwar wieder erhöhte, letztlich aber den Sieg nicht mehr gefährdete. Eine gute Partie machte dabei Lennart Buhmann im Tor. „Wir haben die Pflichtaufgabe erfüllt, wenngleich fünfzig Minuten lang die Leistung nur durchwachsen war“, fasste Paul zusammen.

Am Nikolaustag endet für die HSG das Handballjahr 2014. Die bis dahin zu spielenden Partien gegen die direkten Verfolger Tarp/Wanderup und Stockelsdorf werden noch einmal zu Gradmessern, ob Westerrönfeld seine sehr gute Ausgangsposition zum Wiederaufstieg halten kann. „Dann werden wir sehen, ob wir um die Meisterschaft mitspielen werden“, so Paul.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Martensen, Buhmann – Jüschke (3), Seehase, Pieper (4), Cardis (6), Ranft (7), Woldt (2), Fisch (9), Petriesas (4/2), Sievers (1), Hartwig (2).

Aus der Redaktion der Landeszeitung vom 24.11.2014

Der Tabellenzweite der Handball-SH-Liga gewinnt bei Schlusslicht SG Bordesholm/Brügge mit 35:26.

Letztlich war es der erwartet hohe Sieg der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: Der Tabellenzweite der Handball-SH-Liga gewann bei Schlusslicht SG Bordesholm/Brügge standesgemäß mit 35:26 (18:17). Die Höhe des Sieges lag jedoch allein an einer starken zweiten Halbzeit. „Irgendwie war die Situation, gegen den Letzten zu spielen, dann doch nicht aus den Köpfen zu bekommen“, meinte HSG-Coach Volker Paul.

Außerdem hatte sich Bordesholms Trainer Thorge Haß gegen seinen ehemaligen Verein eine taktische Gemeinheit einfallen lassen. Er nahm mit Niklas Ranft und Janek Fisch gleich zwei Rückraumspieler in Manndeckung. So blieb es bis zum 12:12 richtig knapp, wenn auch durch die Hereinnahme des eigentlich verletzten Jens-Christian Woldt die taktische Maßnahme des Gegners gebrochen werden konnte. Als Woldt nämlich kam, wurde er direkt kurz gedeckt, sodass der nun freie Fisch seine angestaute Energie in erfolgreichen Eins-gegen-eins-Situationen einsetzen konnte. In der Folge verzichtete Haß auf die doppelte Manndeckung. Trotzdem war der Vorsprung mit 18:17 zur Pause noch nicht angemessen. „Wir haben einfach zu viele Chancen liegen gelassen und blöde Fehler gemacht“, kritisierte Paul. Außerdem scheiterten Patrick Petriesas und Malte Pieper mit Trickwürfen vom Siebenmeterstrich.

Im zweiten Durchgang dann reichten zwölf Minuten ohne Gegentor, um die Partie zu entscheiden. Wieder war es mit Dany Jüschke ein angeschlagener Spieler, der für die Wende sorgte, indem der Kreisläufer einen unüberwindlichen Mittelblock organisierte und sogar selbst Tempogegenstöße verwertete. Dazu kam, dass mit Nils Martensen der beste Spieler des Tages im Tor stand. Ab dem 26:17 bewegte sich die HSG „endlich in ruhigerem Fahrwasser“, wie Paul betonte. Bis zum Abpfiff hielten die Gäste den Neun-Tore-Vorsprung. „Gegen Henstedt/Ulzburg II wird es ähnlich werden, da müssen wir erneut unsere Hausaufgaben erledigen“, meinte Paul mit Blick auf das Spiel gegen den Tabellenvorletzten am kommenden Sonnabend.

Aus der Redaktion der Landeszeitung vom 17.11.2014

HSG Schülp/W’feld/RD: Martensen – Hartwig (1), Pieper (6), Jüschke (4), Fisch (5), Petriesas (3), Woldt (3/3), Seehase (4), Reick (1), Hannemann, Cardis (5), Ranft (4), Sievers.

   
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